Qingdao – Klassenfahrtsgefühl zum Abschluss

Direkt nach dem Lauf durch Peking ging es Anfang Juni weiter nach Qingdao – dieses Mal nicht allein, sondern mit der ganzen Uni-Truppe: Manu, Paul, Noel, Adrian, Bennet und ich. Für die ersten von uns hieß es bald darauf schon Abschied nehmen und zurück nach Deutschland, also wollten wir das gemeinsame Jahr noch einmal so richtig ausklingen lassen.


Ein Bad, sechs Leute, viel Quatsch

Wir haben uns für die Tage ein einziges Apartment geteilt – zu sechst, mit einem Bad. Was auf dem Papier nach Chaos klingt, hat sich in echtes Klassenfahrtsgefühl verwandelt: morgens Schlangestehen vor der Tür, abends stundenlang Karten gespielt und dazwischen ständig irgendein Unsinn, über den wir uns noch tagelang kaputtgelacht haben. Genau die Art von Nächten, an die man sich noch lange erinnert.

Bennet muss schnell auf die Baustelle klettern weil irgendjemand seine Badelatschen rüber geworfen hat
Das Zimmer mit Meerblick, sah bereits an Tag 1 sehr chaotisch aus

Strand, Meer und Berge

Landschaftlich hat uns Qingdao überrascht. In Shazikou (沙子口) und am Dì Sān Hǎishuǐ Yùchǎng (第三海水浴场) sind wir tatsächlich ins Meer gesprungen – mit Blick auf die Skyline im Hintergrund, was man in China so nicht unbedingt erwartet. An einem anderen Tag ging es hoch in die Berge zum Wandern, wo bei schönem Ausblick auch die guten Gespräche nicht zu kurz kamen.


Prost auf Qingdao

Kaum eine Stadt in China ist so mit Bier verbunden wie Qingdao – schließlich steht hier die Tsingtao-Brauerei. Und das war überall zu spüren: Wir waren auf Bierbörsen, haben das Biermuseum besucht und an gefühlt jeder Straßenecke gab es Verkaufsstände, an denen frisches Bier ganz selbstverständlich in Plastiktüten abgefüllt wurde. Getrunken haben wir entsprechend einiges – ganz im Sinne der Stadt.

In Heifei haben wir Rücken

Paul

Ein rundum gelungener, lustiger Abschluss vor dem Abschied der Ersten – und ein weiteres Kapitel, an das wir uns sicher noch lange erinnern werden.


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